
In der funcity Onlinekirche:
Sonderchat mit Jesuiten-Pater Stefan Dartmann zum Thema: “Renovabis – Brücke zwischen West und Ost”
Donnerstag, 31. Mai 2012, 20.30
27. Mai 2012
Chat mit Stefan Dartmann
18. Dezember 2011
Fischerei in funcity
Der internetweit anerkannte Ichthyologe Dr. Piscis berichtete im Herbst 2011 auf einem Symposium in unserer virtuellen Stadt von den Ergebnissen seiner wissenschaftlichen Untersuchungen der Gewässer von funcity. Trotz magischer Einleitungen sei fischartiges Leben sehr wohl möglich.
Er empfiehlt allerdings weitere gemeinsame Forschungen, da über die verschiedenen Arten und ihre Lebensweise noch kaum etwas bekannt ist.
Daher gab es heute den Startschuß zum Angeln der virtuellen Fische und was sich sonst noch finden lassen mag.
Als wissenschaftliches Experiment werden sich die Auswirkungen menschlichen Handelns auf ein Ökosystem zeigen.
Werden die gerade beschlossenen Fangquoten der realen Welt, die eine Überfischung der Nordsee und anderer Meere verhindern sollen und für eine nachhaltige Fischwirtschaft immer noch zu hoch liegen, einen Platz auch in den Überlegungen der virtuellen Fischerei haben? Wir sind gespannt.
Manches ist in der realen Welt schon schief gegangen — wiederholen sich alte Fehler in der virtuellen Welt, oder haben die Teilnehmer dazugelernt?
25. Dezember 2010
Frohe Weihnachten!
Auf was könntest Du an Weihnachten verzichten?
Nachdem entsprechende Umfragen an anderen Stellen stattgefunden haben, wollten wir es in funcity auch genau von unseren Einwohnern wissen: Und tatsächlich, auch hier wurde die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten für so unwichtig gehalten, daß 85% darauf verzichten könnten. Aber auch der Segen des Papstes könnte nach Ansicht von 81% der 165 Teilnehmer unserer Umfrage wegfallen.
Überraschend hingegen: Die wenigsten mochten auf Kerzen verzichten (30%), gleich gefolgt vom Weihnachtsbaum — und funcity, auf das jeweils nur 42% verzichten mochten.
Eher würde man auf Familientreffen (44%), Plätzchen (46%), das Festessen (52%) und Geschenke (58%) verzichten.
Weihnachten ohne Gottesdienstbesuch konnten sich gar 59% vorstellen; vom Fernsehen könnten während der Festtage 62% Abstand nehmen und vom Singen von Weihnachtsliedern 65%.
20. August 2010
2/3-Mehrheit gegen Streetview-Bild vom eigenen Haus
Sinn oder Unsinn, nützlich oder gefährlich: Die Meinungen zum Google-Dienst “Streetview” sind klar verteilt. Die Online-Community funcity fragte in einer Umfrage: “Der Konzern Google plant mit dem Projekt Streetview Fotos von allen Häusern ins Internet zu stellen. Wärst Du damit einverstanden, daß auch Dein Haus für alle sichtbar ist?”
Eine deutliche Mehrheit von 66,8% unserer Einwohner antwortete mit einem klaren “Nein” zum Projekt, nur 33,2% sagten “ja”. 690 Einwohner von funcity nahmen an der Umfrage teil.
Angesichts dieser deutlichen Ablehnung stellt sich für uns die Frage, warum jeder einzelne Bürger, der mit dem Bild vom eigenen Haus in Streetview nicht einverstanden ist, selbst aktiv Widerspruch dagegen einlegen muß. Eigentlich würde man sich wünschen, daß Google auf die Hausbesitzer zugeht und sich seinerseits um das Recht auf Veröffentlichung bemüht.
Auf der Seite https://streetview-deutschland.appspot.com/submission können Sie die Unkenntlichmachung Ihres Gebäudes/Grundstücks in Street View verlangen. Google findet dies allerdings “sehr schade” und kehrt den Nutzen seines Projektes heraus “wenn Sie sehen möchten, wo Ihre Familie und Freunde wohnen, egal, wie weit Sie voneinander entfernt sind”. Mal ehrlich: Wie meine Familie wohnt, sollte ich auch ohne Google wissen. Auch meine Freunde werden mir gerne ein Bild ihres Hauses mailen, wenn ich darum bitte. Wenn sie das nicht tun möchten, dann ist das ihre freie individuelle Entscheidung, die jeder zu respektieren hat und über die Google sich mit Street View dann ungefragt hinwegsetzt.
Weiter führt Google Ansichten vom “nächsten Urlaubsort” als Nutzen von Street View an. Aber warum? Will man bewußt ein Gegenbild zu den Hochglanzprospekten und Bildern mit strahlend blauem Himmel der Reiseunternehmen und Hotels/Gastromiebetriebe des angedachten Urlaubsziels zeichnen? Dann müßte man Google sogar für seine die Verbraucher aufklärenden Bemühungen danken. Doch das steht nicht zu erwarten, denn Google führt weiter aus: “Unternehmen können für sich werben”. Hiermit dürfte nun die Frage nach dem “cui boni” des ganzen Projektes geklärt sein. Der Vorschlag, Unternehmen könnten “Street View in ihre Website integrieren, um ihren Kunden ihr Schaufenster, Büro oder die nächste Verkaufsstelle zu zeigen und gleich eine Wegbeschreibung anzubieten”, erstaunt — denn welchen Sinn hat für ein Unternehmen das in geringer Auflösung sichtbare Bild des Schaufensters, wie es sich vor einigen Jahren darstellte? Denn die Bilder von Street View werden schließlich keine Live-Bilder sein, wie sie eine fest installierte Webcam erzeugt, sondern werden einmalig aufgenommen. Ob und in welchem Zeitabstand Google dann eine erneute Fototour durch alle deutschen Städte starten wird, ist noch ungewiß.
7. März 2010
Orientalische Pracht
Salem aleikum! Im Dresdener Schloß wurde heute die “Türckische Cammer” wiedereröffnet. Hauptattraktion ist ein prachtvolles Staatszelt. In funcity zeigen wir zu diesem Anlaß, mit welchem Spiel sich die Sultane vergangener Dynastien unter dem Dach ihres Zeltes die Zeit versüßt haben mögen: Das Spiel Kalah steht ab sofort allen Einwohnern für eine gepflegte Partie zu zweit zur Verfügung.
Kalah, auch Kalaha genannt, ist der bekannteste Vertreter der sogenannten Bohnenspiele. Hier verwenden wir allerdings kostbare Perlen.
25. Februar 2010
“Man kann nie tiefer fallen als in Gottes Hand.”
Da wir viele christlich geprägte Einwohner haben, fragten wir: “Soll Frau Käßmann als Bischöfin und EKD-Ratsvorsitzende im Amt bleiben?” An unserer Blitzumfrage nahmen 300 Einwohner teil. Eine Zweidrittelmehrheit antwortete klar mit “Ja” (66%),
Inzwischen trat Frau Käßmann von ihren Ämtern als EKD-Ratsvorsitzende und Bischöfin zurück.
23. Februar 2010
funcity Spiele-Offensive geht weiter
Die Integration von bekannten Spielen für mehrere Mitspieler in funcity geht weiter! Neu hinzugekommen sind:
“Das Labyrinth der Isis” — dieses Spiel ist ein Muß für alle großen Zauberer und kleine Zauberlehrlinge. Wage Dich in das magische Labyrinth einer ägyptischen Pyramide und stoße zu den überall auf dem Spielfeld verteilten Hieroglyphen vor. Doch vorsicht: Die Wände zeigen sich erst, wenn Du mit dem Kopf dagegen stößt. Daher also liegen so viele Mumien in Bandagen herum — ob dies alles nur die Verbandskünste der altägyptischen Ärzte waren?
Schon der griechische Historiker Herodot berichtet von einem gewaltigen Labyrinth im Umfeld der Pyramiden.
Schere-Stein-Papier ist das zweite neue Spiel mit einem Spielprinzip, wie es einfacher nicht sein kann. Jeder Spieler wählt ein Symbol aus und Doch wie gewinnt man dieses Spiel? Reiner Zufall?
Sei unberechenbar für den Gegner und lasse Dich nicht dazu hinreißen, einige Symbole mit erhöhter Häufigkeit zu wählen.
Schon einige Tage ist ein neues Pferderennen am Start — ein Spiel, das gegenüber der lange vergessenen Variante aus der Anfangszeit von funcity mit einigen besonderen Tücken aufwartet: Wassergräben müssen übersprungen werden, wenn man nicht zurück an den Start möchte. Scheuen die Pferde vor einem Hindernis, müssen sie neuen Anlauf nehmen. Und besonders gemein: Der Spieler hat die Möglichkeit, ein Gatter frei auf dem Parcour zu plazieren, in das ein Pferd besser nicht hineinlaufen sollte. Wer sich bereits kurz vor dem Ziel wähnte, kann so noch zum Verlierer werden. Mehr Spannung und Gemeinheit als “Mensch ärgere Dich nicht”!
“Vier Gewinnt” wurde übrigens in der Zwischenzeit mehr als 9000 Mal gespielt. Wer die eifrigsten und besten Spieler sind, erfährt man in der Rankingliste, die zu jedem Spiel gehört.
Weiter dabei ist natürlich auch das bewährte Mühlespiel.
Arbeitslose zum Schneeschnippen?
Endlich wieder ein weißer Winter! Doch wer hinaus muß, begibt sich schnell aufs gefährliche Glatteis. Hat sich nun auch FDP-Chef Guido Westerwelle aufs zumindest verbale Glatteis begeben? In einer Blitzumfrage wollten wir von den Bürgern in funcity wissen:
Sollen Sozialleistungsempfänger zum Räumen der Bürgersteige von Schnee und Eis eingesetzt werden?
Hier die Verteilung der 280 abgegebenen Stimmen:
28,93% gaben ihre volle Zustimmung: “ja, auf jeden Fall”. 22.5 % stimmten mit “eher ja”, verhaltener reagierten 15% und 23,57% lehnten Westerwelles Vorschlag mit “nein, auf keinen Fall” kategorisch ab.
Das Ergebnis zeigt, daß die Befragten in der Mehrheit eine sehr klare Stellung beziehen, egal wie ihre Meinung zu dem Thema ausfällt. Über 60% Zustimmung dürften Herrn Westerwelle auch bei der nächsten Wahl erfreuen…
Wie gut, daß in funcity die Schneeflocken nur virtuell fallen und die Bürger so von dieser Sorge befreien.
12. Februar 2010
Olympia!
Heute werden in Vancouver die XXI. Olympischen Winterspiele eröffnet und Sportler aus allen Ländern zeigen ihr Leistungen in den verschiedenen Disziplinen.
Einwohner von funcity hingegen können das ganze Jahr über am Kornspitz Cup teilnehmen — der internationalen virtuellen Skisprungmeisterschaft. Denn in den Bergen, die man mit einem Klick aufs “Zentrum” von funcity sieht, liegt immer Schnee, und das virtuelle Training wird auch nicht durch Nebel oder starken Schneefall gefährdet — auch wenn es im Zentrum gerade Herzen als Vorboten des Valentinstags schneit.
Und wer mit Winston Churchill sagt “no sports”, der kann sich auch zu zweit mit dem neuen Spiel TicTacToe vergnügen.
3. Februar 2010
Armer Finanzminister, reiche Einwohner?
Als Finanzminister hat man es nicht leicht: Ein riesiger Schuldenberg des Bundes, und keiner kann ihn abtragen. Nun nun eine neue Steueraffäre: Da wird einem eine CD mit Datensätzen von 1500 potentiellen Steuersündern in der Schweiz zum Kauf angeboten, und es wird nahegelegt, daß durch die Strafverfolgung der Betreffenden 100 Millionen Euro in die Staatskasse fließen könnten. Damit wäre ein Preis von 2,5 Millionen Euro ein echtes Schnäppchen, wenn… ja wenn diese Daten vom unbekannten Informanden nicht auf illegalem Wege beschafft worden wären.
In einer Blitzumfrage in funcity erklärten sich 54% der teilnehmenden 419 Einwohner mit dem Kauf der Daten einverstanden, 46% waren dagegen.
Zum Glück stellen sich derartige Fragen beim virtuellen Geld in funcity, den funEuros nicht. Diese können nach Herzenslust durch Spekulation an der Spaß-Börse vermehrt werden, ohne daß man sie vor dem Finanzamt in die Schweiz verschieben müßte. Denn Nummernkonten gibt es bei der Bank von funcity sowieso, und das Finanzamt ist noch nicht einmal gebaut…
Aber was wäre, wenn die Kontodaten von Einwohnern in funcity auf einmal öffentlich gemacht würden? So weit muß man es nicht treiben, aber eine kleine Statistik sei erlaubt: Es gab zum Zeitpunkt der Recherche ein Einwohnerkonto mit über 1 Billion funeuro und 29 Konten mit über 100 Milliarden funeuro. Gleichzeitig gibt es 5081 Konten mit bis zu 1000 funeuro.